Die Foto- und Diasammlung

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Königliche Gemäldegalerie zu Berlin

11. Juli 2019 ankenapp Keine Kommentare

Dieses Fotoobjekt aus dem Fotoarchiv des Kunstgeschichtlichen Seminars (Originalgröße des Kartons 34 x 26,5 cm) trägt auf seiner Rückseite einen runden Siegelstempel mit der Aufschrift „Kunsthalle zu Hamburg“. Es wurde wohl als Dublette dem Seminar überlassen. Das Fotoobjekt besticht weniger durch die Pinturicchio zweifelhaft zugeschriebene Zeichnung eines Engels oder antiken Genius, sondern durch den vorgeprägten Karton mit der Aufschrift „Die Königliche Gemälde-Galerie zu Berlin“ mit dem zugehörigen Wappen in der Mitte. Darüber verkündet eine kleine Aufschrift „Photographie nach dem Originale“, darunter ist in den ebenfalls vorgeprägten Schmuckrahmen die Klassifizierung „Italienischer Meister um 1500“ eingeklebt. Hergestellt wurde die Pappe im Kunstverlag Franz Hanfstaengl, ansässig in München. Dem bereits 1833 gegründeten, zunächst lithographisch arbeitenden Verlag, war 1852 eine fotografische Werkstatt zugesellt worden. Die hier vorgestellte Reproduktion entstand vermutlich um 1900.

Bild des Monats Juli 2019: aus dem Dia-Archiv: ein Glamour-Dia

02. Juli 2019 ankenapp Keine Kommentare

Dieses Großdia (Originalgröße 8,5 x 10 cm) aus der Sammlung des Kunstgeschichtlichen Seminars der Universität Hamburg zeigt die amerikanische Filmdiva Gloria Swanson. Wie um ihr einen passenden Rahmen zu bieten, ist das Dia mit rosafarbenem Folienpapier (Schokoladenpapier?) abgeklebt, dessen Farbigkeit leider bei der Digitalisierung nicht gut wieder gegeben werden kann.

Beschriftet ist das Dia mit N. L. Moholy Nagy: Malerei Fotografie Film, S. 95 sowie Gloria Swanson (Paramountfilm) auf der rechten Seite, sowie einer Nummer links oben: 4897. Paramount ist als Copyrightinhaber auch auf der Rückseite des Fotos genannt, ersichtlich, wenn das Dia umgedreht wird. Bei der Publikation handelt es sich um ein 1927 in München erschienenes Werk (Link zum Digitalisat der Universitätsbibliothek Heidelberg), in dem das Foto als Beispiel der „amerikanischen Kultur der Porträtaufnahme“ vorgestellt wird:

Wie das Dia, das kein Seminaretikett und keine Inventarnummer des Seminars trägt, in unseren Bestand kam, ist nicht bekannt.